Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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könnten, ſo hätte es keines Kampfes bedurft, denn die Augen der Magharen ſprühten Tod und Verachtung ge⸗ gen ihre unebenbürtigen Gegner. Da ertönt das Zeichen zum Angriff, und in demſelben Augenblicke, wie von einem Gedanken erfaßt, ſtoßen die ungariſchen Huſaren den ſchweren Säbel in die Scheide, und mit einem gräßlichen Fluche, wie ihn keine andere Sprache wiederzugeben ver⸗ mag, ſtürzen ſie ohne Waffe mit verhängten Zügeln auf ihr verzerrtes Spiegelbild. So furchtbar und unwider⸗ ſtehlich war der Stoß, daß die armen Kroaten von ihren Säbeln gegen die waffenlos Daherſtürmenden keinen Ge⸗ brauch machen konnten Mit bloßen Fäuſten wurden die Banderialhuſaren aus ihren Sätteln geſchlagen oder an den Dolmans herabgeriſſen. Die Kroaten ſtürmten in wilder Flucht davon, die ungariſchen Huſaren verſchmähten es, ſie zu verfolgen. Sie beklagten ſich aber bei ihrem Oberſten, wie er ſie ſolchen Leuten gegenüberſtellen könne. Ein Veteranhuſar ſagte zu ſeinem Rittmeiſter, die Mädel aus dem Dorfe oder der Schatten ihrer Sporen wären hinreichend geweſen, ſolche Geſellſchaft aus dem Sattel zu heben, worauf ein großes Regiſter der aus⸗ erleſenſten Flüche folgte. Ins Militärhospital von Ofen wurden unlängſt zwei Huſaren gebracht; der eine war ein Vanderialhuſar, der andere ein zum Tode verwundeter Huſar pur sang. Bald nachher tritt der Hospitalinſpeetor