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entſcheidendſten. Windiſchgrätz war mit ſeinem Heere bis Gödöllö zurückgegangen, welches vermöge ſeiner Lage die trefflichſte Poſition gewährte, die es immerhin geben kann. Der Fürſt führte in Perſon das Centrum. Jella⸗ chich eommandirte den linken, Schlick den rechten Flügel. Gegenüber ſtand Görgei als Obercommandant. Letzterer erkannte die Schwierigkeit eines Angriffs auf dieſe ſchein⸗ bar uneinnehmbare Poſition. Er kannte aber auch ſeine Huſaren. Nachdem alle Anordnungen zur Schlacht ge⸗ troffen, ritt er zu einer Abtheilung derſelben, die in Reih und Glied den Befehl zum Angriff kaum erwarten konnte.„Wer commandirt dieſe Truppen?“ fragte Görgei. Ein alter Wachtmeiſter reitet vor und meldet ſich als Führer, da ſämmtliche Offiziere bei Kapolna theils getödtet, theils verwundet worden waren.„Bruder Huſar“, ſpricht nun Görgei,„Du ſiehſt dort den wal⸗ digen Hügel, Du ſiehſt auch die Reihen der Kaiſerlichen und das Blitzen ihrer Waffen und Geſchütze, welche letz⸗ tere bald ihr Liedchen aufſpielen werden. Dieſer Hügel muß von Euch genommen werden. Es werden viele von Euch fallen, vielleicht die Hälfte, vielleicht die meiſten, vielleicht alle, aber es gilt dem Vaterlande, Ihr werdet das Eurige thun.“
Der alte Wachtmeiſter ſalutirt, dann wendet er ſich zu ſeinen Leuten. Er wiederholt ihnen die Worte des


