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Oberfeldherrn. Dann mit einem Blicke zum Himmel ſpricht er laut und vernehmlich:„Zu Dir, mein unga⸗ riſcher Gott, will ich jetzt beten. Du ſollſt uns bei un⸗ ſerm Unternehmen nicht helfen, aber“— er droht ſeinem Gotte mit der Fauſt—„hilf auch den Kaiſerlichen nicht. Dort in jenem Gebüſch laß Dich nieder.“ Er zeigt mit der Hand dahin.„Dort haſt Du nichts Anderes zu thun, als zuzuſchauen. Aber das verſpreche ich Dir, Du wirſt Deine Freude haben, wie Deine Huſaren ar⸗ beiten werden.“
Kaum hat er geendet, als das erſte Zeichen zum Angriff gegeben wird. Die Huſaren ſetzen ſich im Sattel zurecht. Beim zweiten Trompetenſtoße ſchnaufen die Roſſe, jeder Mann ſpricht mit dem ſeinigen ein paar freundliche Worte. Drittes Trompetenſignal. Rotjo! Der Haufe donnert davon im raſenden Galopp. Roß und Reiter liegen langgeſtreckt, die Säbel blitzen, die Kanonen donnern, die Salven der Infanterie rollen. Alles ver⸗ gebens. Mitten durchs fürchterlichſte Feuer brauſt die tolle Schaar. Die Kaiſerlichen vermögen ſolch infernaliſchem Anprall nicht zu widerſtehen. Die Schlacht iſt entſchieden. Der alte Wochtmeiſter mit der Hälfte ſeiner Leute be⸗ deckt den Kampfplatz. So kämpfen ungariſche Huſaren“, fuhr der Erzähler fort und ſtieß ſein Glas auf den Tiſch. „Es gibt keine zweite Truppe in der ganzen großen


