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„Sei geſcheidt, Ranko! Du biſt doch nicht toll ge- worden? Sollen wir beide wegen eines bleichen Weibs⸗ bildes gebraten in die Hölle fliegen? Nimm das Mädel zuerſt, aber dann überlaß es mir.“
Der Centurio erwiderte:„Gewinne es von mir, dann gehört es Dir auch.“
Lupuj begann wie ein ſtarrköpfiges Kind vor Wuth zu toben und ſich die eigenen Kleider zu zerreißen.
„Was ich geſprochen“, ſagte der Centurio,„bleibt ſtehen. Wer aushält, hat das alleinige Recht auf die Jungfrau.“ ch bleibe ja da“, wiederholte Lupuj, mit immer größerer Angſt einen ſchaudernden Blick nach dem tiefer brennenden Kienſpan werfend;„aber was gewinne ich dabei? Ich weiß, Du bleibſt auch da, und uns beide holt der Teufel. Und ich ſag' es nicht meinet⸗, ſondern Deinetwegen, daß ich das nicht will.“
„Wenn Du es nicht willſt, ſo laufe weg.“
„Ich will es, ſo Du mir eine Handvoll Dukaten gibſt.“
„Nicht einen halben— bleibe da.“
„Centurio, ſei nicht raſend das Feuer wird gleich bei dem Pulver ſein.“
„Ich ſehe es.“
„So gib mir einen Thaler.“


