Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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Nicht einen Kreuzer.

So zerſchmettere Dich, ſchrie Lupuj in höchſter Wuth und Angſt,Gottes ſiebenundſiebzigarmiger Blitz am St. Michaelstage! Damit ſprang er aus der Thür. Noch einmal ſteckte er den Kopf durch dieſelbe.

Gib mir einen Zwanziger. Ich bin noch nicht weggegangen.

Der Centurio antwortete:Ich habe auch den Zün⸗ der noch nicht herausgenommen; kannſt noch zurückkehren.

Da ſchlug Lupuj die Thür zu und eilte in verzwei⸗ felten Sätzen von dem gefährlichen Hauſe hinweg, das in den nächſten Augenblicken in die Luft fliegen mußte. Er lief, bis ihm der Athem ausging und er unter einem Baume hinſtürzte. Hier zog er die Pelzmütze tief über die Augen und hielt ſich mit beiden Händen die Ohren zu. So lag er, nur von Zeit zu Zeit den Kopf ein wenig erhebend, um zu lauſchen, wann die Exploſion er folgen werde.

Der allein zurückgebliebene Centurio aber nahm den tief herabgebrannten Span heraus und warf ihn in die Flammen des Kamins. Dann begab er ſich nach dem Frauengemach, wo Veronika mit geſchloſſenen Augen wie im Schlummer ruhte; aber es war nur ein Halb⸗ ſchlaf. Wie leiſe auch Ranko ihrem Lager nahte, ſie fuhr erſchreckt empor.