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wie es in hieſiger Gegend hinſichtlich der Raubzüge der Walachen ſtehe.
„Gott ſei Dank“, erwiderte der Greis,„ſind wir bis jetzt vollkommen von jenen böſen Geſellen verſchont geblieben und hoffen das auch mit Zuverſicht von der Zukunft. Nach den neueſten Nachrichten ſind dieſe Raub⸗ zügler von unſern braven Truppen total zerſprengt und zum großen Theile auf türkiſches Gebiet getrieben worden. Nur die Cohorte des gefürchteten Centurio Ranko ſoll noch in den benachbarten Comitaten ihr Weſen treiben; hoffentlich aber wird auch ſie am längſten gemordet und geplündert haben.“
Während ſich die Geſellſchaft der ungetrübteſten Freude hingab, war es nicht bemerkt worden, wie aus dem Unterholze, welches den Wald umſäumte, wieder⸗ holt die gelben Geſichter des Serben Petrowitſch und des Walachen Lupuj hervorgelauſcht hatten. Die kleinen unheimlich ſtechenden Augen des letztern ſchienen das Landhaus Karolinenthal und deſſen Umgebung zu reco⸗ gnosciren. Petrowitſch und Lupuj waren die Anführer einer kleinern Abtheilung der Cohorte Ranko's und hatten den Auftrag, ſich dem Bardy Caſtell auf dem Wege von Karolinenthal zu nähern, während der größere Haufe von der entgegengeſetzten Seite gegen das Caſtell vor⸗ ſichtig vordrang, da man ſtets befürchtete, auf unga⸗


