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ſchaute, befand ſich ein Piano von ſehr ſchönem Tone. Thomas, der im Klavierſpiel eine große Fertigkeit beſaß, gab nach beendetem Frühſtück mehrere der beliebteſten Tänze und Opernſachen zum Beſten. Edmund und na⸗ mentlich Hippolht konnten nicht umhin, den beiden Damen einige Tänze anzubieten,
Während Edmund und Veronika im anmuthigen deutſchen Walzer dahinſchwebten, war Hippolht durchaus auf den ungariſchen Czardas verſeſſen, den er zwar oft Gelegenheit gehabt tanzen zu ſehen, aber nie hatte erlernen können. Die muntere Jlong gab ſich die möglichſte Mühe mit dem fränkiſchen Schüler, was zu den poſſirlichſten Poſitionen Veranlaſſung gab und die allgemeine Heiter. keit nicht wenig erhöhte.
Unfern des Landhauſes zog ſich ein dunkelgrüner tiefſchattender Fichtenwald ins Land. Thomas machte Veronika auf dieſen ſchönen Wald aufmerkſam.
„Das iſt“, ſagte er,„unſer Erdbeerwald und in ihm wachſen die duftendſten und ſchmackhafteſten Wald⸗ erdbeeren in ganz Siebenbürgen.“
„Ilona“, rief freudig Veronika,„da gehen wir in die Erdbeeren. Schon als Mädchen war das immer meine Herzensluſt. Um ihretwillen habe ich in meiner Heimat oft ſelbſt hohe Berge erſtiegen.“
Thomas erkundigte ſich bei dem alten Kaſtellan,
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