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ſeinen grünen Jalouſien aus dem Laube goldgrüner Linden und verſprach die freundlichſte Einkehr. Der alte Kaſtellan daſelbſt, der von dem Beſuche in Kenntniß geſetzt worden, hatte für gaſtliche Aufnahme und ein ſchmackhaftes Gabelfrühſtück beſtens Sorge getragen. Er trat den Ankömmlingen am Hausthor entgegen und ward von Thomas wie von deſſen Gattin herzlichſt um⸗ armt, da man in ihm einen alten treuen Diener und Freund der Familie ehrte und liebte, den man aber mehrere Jahre lang nicht geſehen hatte. Die Ab⸗ und Ausgeſtiegenen befanden ſich in der heiterſten Stim⸗ mung. Der ſchöne Frühlingstag, der blaue herzerfreuende Himmel, die grünende und blühende Welt ringsum, dazu der wunderbare Frieden der Natur, der nicht ahnen ließ, daß faſt ganz Ungarnland unter Waffen ſtand, ſie ließen keine trübe Stimmung aufkommen.
Das Frühſtück war in einem blühenden Garten, im wohlthuenden Schatten alter Linden aufgetragen Die mit koſtbarem Ungarwein gefüllten Flaſchen gewährten mit ihren halb ummooſten Etiketten einen verlockenden Anblick. Man nahm Platz und vergaß zeitweilig in fröh⸗ lichem Geplauder die ſchwere Prüfungszeit, die Gott über das geſegnete Ungarnland verhängt hatte.
In einem freundlichen kleinen Saale des Landhauſes, zu deſſen Fenſtern von allen Seiten der Frühling herein⸗


