Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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Lebens zu rechnen ſein, wenn wir auch allenfalls mit dem Leben davonkämen.

Die Comitate von hier bis Peſth, erwiderte Edmund,ſind überhaupt nicht von den Serben beunru⸗ higt worden, da letztere ihr Unweſen mehr im Banat, in der Woiwodina treiben. Das Einzige, was wir zu be⸗ ſorgen hätten, wären einige walachiſche Banden, die ſelbſt bis in die Gegend von Klauſenburg vorgedrungen ſein ſollen. Aber hoffentlich wird man ihnen jetzt eben⸗ falls das Handwerk gelegt haben, da bedeutende unga⸗ riſche Streitkräfte zu ihrer Vernichtung aufgeboten wor⸗ den ſind.

Das gebe der Himmel, ſagte Hippolyt,denn ich muß geſtehen, daß es mir keine Ruhe läßt, bevor ich nicht unſern reizenden Schützling in vollkommener Sicher⸗ heit weiß.

Ich brauche wohl nicht zu betheuern, verſetzte Edmund,daß mir das nicht weniger am Herzen liegt. Erſt wenn ich Veronika im Hauſe meines Vaters weiß, will ich frei athmen und mein Haupt ſorglos aufs Kiſſen legen.

Das freundliche Landhaus Karolinenthal, welches mit zu den Beſitzungen des Grafen Stanislaus gehörte und das Ziel der ſchönen Frühlingspartie war, ward jetzt in einiger Ferne ſichtbar. Einladend ſchaute es mit