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eine Strecke voraus waren, ließen entzückt ihre Blicke über die bezaubernde Gegend ſchweifen.
„Trinke Dich noch recht ſatt an dieſem Paradieſe“, ſagte Edmund zu ſeinem Begleiter,„denn unſer Ver⸗ bleiben hier darf nun nicht mehr von langer Dauer ſein. Es hieße die edle Gaſtfreundſchaft, deren wir uns hier erfreuen, mißbrauchen, wollten wir nicht an baldigen Aufbruch denken.“
Hippolyt, dem es auf Bardy⸗Caſtell ſehr wohl ge⸗ fiel, ſodaß ihn der Gedanke an die Abreiſe ſogar un⸗ behaglich berührte, erkundigte ſich, ob Edmund auch ſichere Nachricht habe, daß man das Fräulein ohne Gefahr weiter geleiten könne.
„Ich habe ſolche“, verſicherte der Gefragte„und weiß, daß der Weg von Peſth bis zur deutſchen Grenze, der ſich dermalen in den Händen der ſiegreichen Ungarn befindet, ſelbſt für Frauen ohne alle Gefahr zu paſſi⸗ ren iſt.“
„Aber bis Peſth“, gab der Franzoſe zu bedenken, „da liegt der Haſe oder vielmehr der Serbe im Pfeffer. Wollen wir nicht warten, bis die braven Ungarn dieſen böſen Kerlen das Handwerk gründlich gelegt haben? Ich für meine Perſon fürchte mich nicht, es iſt mir nur um Veronika. Von dieſen ruchloſen Banden gefangen zu werden, dürfte aber kaum zu den Annehmlichkeiten des


