Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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und Aulich von ſeinem Hauptquartier auf dem Schwaben. berge dieſen ohnmächtigen Verſuchen mißbilligend zuſchaute, rief endlich, von ſeinem Ehrgeize, der ihn nie verließ, angeſpornt aus:Ich will aber doch der Welt zeigen, daß ich auch Feſtungen nehmen kann.

Allmälig bevölkerten ſich die oben genannten Berge in der Runde. Statt Primeln, Windröschen, Löwenzahn, wie ſonſt um dieſe Jahreszeit, ſah die Frühlingsſonne Verderben dräuende Batterien aus der Erde wachſen. Ununterbrochen bemühten ſich die Geſchütze der Feſtung, dieſe Arbeiten zu ſtören. Der Donner derſelben währte faſt ununterbrochen. Die Poſitionen der Un⸗ garn aber waren zu günſtig gelegen, als daß die öſter reichiſchen Geſchoſſe viel Schaden arzurichten vermocht hätten.

Wenn aber die kräftige Vertheidigung der Bela⸗ gerten gegen die Belagerer erſtern nicht zum Vorwurf gemacht werden konnte, ſo gehörte doch das wiederholte Bambardement von Peſth zu jenen Barbareien, wie ſie einem civiliſirten Kriegsheere nimmermehr geziemen. Dies Bombardement währte oft ſelbſt die Nacht hindurch. Durch die rabenſchwarze Finſterniß ſandte die nur mo⸗ mentan durch die Blitze der Kanonen blutroth erhellte Feſte Tod und Verderben auf die wehrloſe Schweſter⸗ ſtadt. Es gewährte einen ſchauerlich ſchönen Anblick,