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Ortſchaften, die weniger Bemittelten ſchlugen im ſoge⸗ nannten Stadtwäldchen, bis zu welchem die Geſchoſſe des Feſtungscommandanten Hentzi nicht zu dringen ver⸗ mochten, ihr Lager auf. Daſſelbe gewährte einen ungemein intereſſanten und romantiſchen Anblick. In ſchnell auf⸗ geſchlagenen Zelten, Erdhütten, Buden, ja ſelbſt in Wagen und Fiakern wurden Wohnungen eingerichtet. Auch die großen Eiſenbahnwaggons ſchaffte man vom Bahnhofe herbei und richtete ſie wohnlich her. Dazwiſchen brannten überall Feuer, um welche in bunten Gruppen Männer, Frauen, Kinder auf friſch geſtreutem Stroh gelagert waren. Darüber ſpannte der Himmel ſein herrliches blaues Dach. Es war ein buntbewegtes Durcheinander, ein wahrer Ameiſenhaufen, wo es auch an komiſchen Scenen nicht fehlte Man ſcherzte über dieſen Ausnahmezuſtand, man lachte, ſang, muſicirte, bald einzeln, bald im Chor. Dieſes improviſirte Feldlager währte faſt vierzehn Tage. Indeſſen hatten einige Honvedabtheilungen, von Kampfluſt und Vaterlandsliebe begeiſtert, den Verſuch gemacht, die Feſtung Ofen zu ſtürmen. Sie drangen ungeſtüm gegen die Paliſſaden an der Kettenbrücke vor. Ein Theil dieſer Pfahlwerke gerieth in Brand; andere kleinere Haufen klimmten ſogar den Berg hinauf, wurden aber faſt ſämmtlich Opfer ihrer Tollkühnheit. Görgei, der an der Seite der Generale Damjanics


