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ſein Herz in feuriger Liebe und er wollte das Mädchen ge⸗ winnen oder nicht mehr leben. Er begab ſich zum Vater des ſchönen Kindes, das er zur Gemahlin und Gräfin er⸗ heben wollte. Aber vergebens, die ſpröde Schöne ver⸗ harrte bei ihrer Bedingung. So erklomm denn Tökölö's Sohn die Spitze. Doch unbeweglich blieb das Kleinod, welches eine mächtige Fee, die im See am Fuße des Berges wohnte, gegen Menſchenhand gefeit hatte. Tö- kölö's Sohn, raſch entſchloſſen, zog ein Piſtol hervor und drückte ab, um durch die Kraft des Pulbers den Bann zu ſprengen. Dieſer widerſtand auch nicht und das Kleinod ſtürzte in den See. Aber blitzſchnell ſprang Tökölö's Sohn nach und tauchte auf den Grund des Sees. Hier erglänzte eine Stadt bon Feenſchlöſſern aus Granat und Karfunkel. Von allen Seiten umſchloſſen den Erdengaſt die holdeſten Feen, küßten und liebkoſten ihn.“
Als Thomas ſich auf den weitern Verlauf der Sage nicht einließ, ſondern in der Beſchreibung der Tatra fortfuhr, fragte Hippolht, was denn ſchließlich aus Tökölö's Sohne und der ſchönen Schäferin geworden ſei. Thomas vermochte hierüber keine weitere Auskunft zu geben und beſchränkte ſich auf die einfache Mitthei. lung, daß das Kleinod des Karfunkelthurms ſeit jener Zeit abhanden gekommen ſei.
In ſeiner maleriſchen Schilderung fuhr er aber


