Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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die Hunde in die Sonne. Gemächlich ſtrecken ſich die Rinder auf den Boden, ſich dem vielgeliebten Geſchäft des Wiederkäuens hingebend. Die andern Thiere ſtehen gleichſam unſchlüſſig, was zu thun. Die Hitze wird im⸗ mer unerträglicher. Die Schafe ziehen ſich auf einen dichtgedrängten Haufen zuſammen. Sie verſtecken, ſo gut es gehen will, die Köpfe oder ſchütteln dieſelben be⸗ ſtändig, um einige Kühlung zu erhalten. Die Rinder erheben ſich aus ihrer angeſtammten Ruhe und ſtellen ſich in kleine Kreiſe zuſammen, ſodaß eins den geſenkten Kopf in den Schatten des andern bringt. Auch die Pferde ahmen häufig dies Beiſpiel nach. Der Büffel ſucht einen Tümpel, wirft ſich auf die Kniee und vergräbt ſich im Schlamm, Waſſer und Schilf, daß nur die Hörner und die kleinen trotzigen Augen hervorlugen Die Schweine legen ſich in die Pfütze, reiben ſich, rücken herum, bis ſie die bequemſte Lage herausgefunden haben, grunzen unzufrieden und werfen ſich nach einiger Zeit triefend von Schmuz in die andere Seite. Sämmtliche Thiere leiden bei ihrer Regungsloſigkeit doppelt von den Angriffen der Inſekten, denen jetzt kein Vogel nachſtellt. Alles Leben ſcheint, außer den Inſekten, erſtorben. Die Heerden ge⸗ ben keinen Laut von ſich. Auch kein Raubvogel läßt ſich ſehen. Alles ſucht das koſtbare und doch hier ſo rare Gut, den Schatten. Nur die Eidechſe freut