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zend nähern ſich Raben und Krähen den wühlenden und grunzenden Schweinen.
Die Atmoſphäre wird immer heißer, warme Luft⸗ ſtröme ſteigen ſenkrecht empor, Staub und dünne Hälm⸗ chen mit ſich führend. Ueber allen Pflanzen fließen und zittern glitzernde Lichtwogen. In der Ferne zeigen ſich trügeriſche Luftgebilde, bald den Wellenſchlag des ſtrö⸗ menden Waſſers, bald die Spiegelfläche eines Teichs nachahmend: Die Heerden lechzen nach Schatten und Kühlung, aber vergebens. Die Bäume erreichen nur eine zwerg⸗ hafte Höhe, ſie ſterben bald ab, weil ſie nur von der obern Erdrinde Nahrung erhalten. Die Steppenpflan öen treiben höher verdorren aber bald und vermögen keinen Schatten zu geben. Die Ausdünſtungen der Teiche und Tümpel werden von der Hitze bald aufgeſogen. Von keiner Seite weyt ein friſches Lüftchen. Trotz ihrer Er⸗ mattung und Unluſt legen Pferde und Rinder einen raſchern Schritt ein, ſobald ſie einen Brunnen wittern. um welchen in langen Wellenlinien mit großer Genauig⸗ keit der„Ochſentritt“ ausgetreten iſt, da die Rinder ge⸗ wiſſenſchaft reihenweiſe hinter einander gehen.
Die Heerden trinken in langen Zügen. Die An⸗ weſenheit aller Hirten iſt nöthig, um dem Stoßen und Drängen Einhalt zu thun. Ihr Durſt iſt befriedigt. Sie kehren langſam zurück. Träge hingeworfen blinzeln


