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und ſchlief in demſelben Bette, welches der genannte Fürſt früh verlaſſen hatte.
In dieſem Schloß erließ er eine Proclamation, worin er das Land aufforderte, der Zukunft hoffnungs voll entgegen zu ſehen und ſeine Treue gegen den König Ferdinand zu bewahren. Zehn Tage ſpäter er⸗ folgte vom Reichstage die Unabhängigkeitserklärung und die Thronentſetzung des Hauſes Habsburg.Lothringen.
Der auf dem Rückzuge begriffene Fürſt Windiſch. grätz hatte indeſſen mit ſeiner Armee in einem großen Bogen um Peſth Poſto gefaßt, dabei aber den außeror⸗ dentlichen Fehler begangen, die Straße gegen Waitzen nicht hinreichend zu decken Blos die Diviſionen Götz und Jablonowſti waren hier zurückgelaſſen worden.
Die Ungarn, welche dem Fürſten auf dem Fuße folgten, unternahmen Tag für Tag Scheinangriffe längs der ganzen ausgedehnten öſterreichiſchen Linie. Sie zogen ſich zurück, ſobald die gegneriſche Artillerie auf Schuß · weite herankam. Eine volle Woche ließ ſich Windiſch. grätz von dem ungariſchen General Aulich täuſchen, der mit ſeinem kleinen Corps die geſammte öſterreichiſche Armee beſchäftigte. Die Bauern der Umgegend mußten des Nachts meilenweit Wachtfeuer unterhalten, um den Gegner über die Ausdehnung des ungariſchen Lagers zu täuſchen.
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