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wagen ſich nur dann in die Ebene, wenn ſie vom Hunger gepeinigt werden. Ueber Hunger haben ſich die Wölfe des Bakonywaldes nie zu beklagen. Sie wittern nur die Hunde des Zigeunerlagers, und das ſind ihre natürlichen Feinde.“
Man kam dem in einſamer Nacht lodernden Feuer immer näher. Plötzlich erhob ſich aus einer Vertiefung eine lange unheimliche Geſtalt, welche den beiden Wan⸗ derern in den Weg trat.
„Wohin die Reiſe?“ fragte eine rauhe Stimme.
„Zum Vater Wamba“, war Benno's unerſchrockene Antwort.
„Was ſoll's mit dieſem?“ fuhr die Stimme noch immer unfreundlich fort.
„Er ſoll uns Schutz gewähren.“
„Wenn das iſt“, erwiderte die Geſtalt in milderem Tone,„werde ich Euch geleiten, damit Ihr von den herumſchweifenden Hunden keinen Schaden leidet.“
Damit ſchritt ſie voran und Benno und Etelka folgten. In der That kamen ihnen auch nach einigen hundert Schritten große zottige Wolfshunde knurrend entgegenge⸗ ſprungen, welche die Ankömmlinge unheimlich umſchno⸗ berten. Auf einige Worte des Ratko, ſo hieß der zum Zigeunerlager gehörige nächtliche Führer, thaten ſie kein Leid, ſondern trabten friedlich wie ein paar treue Wächter nebenher.


