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zukehren, wo dermalen nichts herrſcht als Graus und Verwüſtung und brutale Gewalt, und wo Ihr für jetzt der guten Sache nicht einmal etwas nützen könnt, ſon⸗ dern Euch nur der Gefahr ausſetzt, vor das erſte beſte Kriegsgericht geſtellt zu werden?“
„Erſt muß ich Euch in vollkommener Sicherheit wiſſen“, erwiderte der junge Deutſche.„Was ich als⸗ dann beginne, ſteht noch in Gottes Hand.“
„Bleibt bei meinem Volke“, bat in weichem
Schmeicheltone die ſchöne Ungarin;„wir bedürfen jetzt
ſolcher wackerer Kämpfer; Ihr fechtet da ja für dieſelbe Freiheit, für die Ihr in den Reihen Eurer deutſchen Brüder zeither gekämpft habt. Doch jetzt reicht mir Eure Hand, daß ich mich wieder auf meine zwei Füße ſtelle.“
Die Beiden ſetzten ihre Wanderung fort. Die Nacht ward immer dunkler unb ſtürmiſcher. Nur von Zeit zu geit fiel ein ſchwacher Strahl des abnehmenden Mondes durch zerriſſene Wolken. Plötzlich blieb Venno ſtehen.
„Was war das für ein gräßliches Geheul?“
„Es ſind die Wölfe“, antwortete ruhig Etelka.
„Gott, und wir ſind ohne Waffen!“
„Fürchtet nichts, mein Freund“ beruhigte das Mäd⸗ chen;„dieſe Stimmen kenne ich. Sie klingen gefähr⸗ drohender, als ſie in Wirklichkeit ſind. Unſere Wölfe


