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tionen bedroht. Ungarn weiſt entſchieden von ſich jeden Tractat mit der Camarilla und ihren eidbrüchigen Söld⸗ nern, bekennt ſich aber vor Gott und der Welt zum tief verpflichteten Freunde, treuen Bundesgenoſſen und Bruder der öſterreichiſchen Nationen und erklärt ſich un⸗ wandelbar bereit, die gegenſeitigen Intereſſen zu beider⸗ ſeitiger Zufriedenheit auf der breiteſten Baſis des Rechts, der Billigkeit und der treuen Bruderliebe regeln zu wollen, und bietet hierzu ſeine treue Bruderhand. Un⸗ garn erklärt zugleich ſeinen wärmſten Dank der hohen Reichsverſammlung für die kräftigen Maßregeln zur Ver⸗ hinderung des Abmarſches einer reactionären Soldateska, beſtimmt, die räuberiſchen Horden des Jellachich zu un⸗ terſtützen, findet ſich aber zugleich veranlaßt, die hohe Nationalverſammlung zu benachrichtigen, daß die unga⸗ riſche Regierung Kunde bekommen hat, daß es trotz der vorbemerkten Maßregeln dem Empörer Jellachich doch ge⸗ lungen, gegen dreizehntauſend Mann Verſtärkung aus De ſterreich an ſich zu ziehen, und daß unſerm armen berra⸗ thenen Vaterlande auch von dem in Galizien ſtationirten Militär eine Invaſion droht. Die ungariſche Nation er⸗ ſucht die edlen Vertreter Heſterreichs, hiergegen kräftigſt einſchreiten zu wollen; und ſo wie ſie jeden Ungar für einen Landesverräther erklärt, der ſeine unſelige Hand gegen die Freiheit Oeſterreichs erhebt, ebenſo möge man


