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gebungen Wiens, raubten, was ihnen unter die Hände kam, mißhandelten Wehrloſe und übten ſich hauptſäch⸗ lich im Schießen, wobei es ihnen vollkommen gleich— gültig war, ob der Gegenſtand ihrer Schußgeſchicklichkeit ein lebloſer Gegenſtand oder ein Menſch war. In Wien wuchs die Entrüſtung, und die Kampfluſt, hinauszubrechen und dieſe kroatiſchen Unthaten zu rächen, ward immer allgemeiner. Gleichwohl waren die Behörden nicht für einen ſolchen Angriff, weil ſie noch immer des Glaubens waren, Jellachich werde ihren Ermahnungen folgend den Rückmarſch antreten.
Die friedlichen Verſicherungen Auersperg's wurden ebenfalls nur zu bald durch die That widerlegt. Das Lager im Schwarzenberg ſchen Garten ward plötzlich ab. gebrochen und mit großer Eile verließ während der Nacht die Garniſon Wiens die Stadt und vereinigte ſich mit den ziemlich irregulären Bataillonen Jellachichs.
Jetzt war es unzweifelhaft, daß, wenn der Hof nicht ſchleunig friedliche Entſchlüſſe faßte, Wien und ſeine Um⸗ gebung der Kampfplatz zwiſchen Freiheit und Reaction werden mußte Die Hauptſtadt war zum Aeußerſten entſchloſſen und rüſtete ſich mit aller Macht.
In dieſer Lage blickten die Wiener zugleich ſehn⸗ ſüchtig nach Ungarn. Man wußte, daß ein ungariſches Heer den Kroaten auf dem Fuße folge. Der Banus
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