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„Apropos, weißt Du ſchon, daß es endlich der demokrati⸗ ſchen Wirthſchaft in Wien gelungen, den Kaiſer aus der eigenen Hauptſtadt zu vertreiben? Derſelbe hat ſich mit dem geſammten Hofe nach Innsbruck begeben. Seine Majeſtät iſt nicht länger gewillt, einem aufgehetzten Pöbel als Zielſcheibe von deſſen Ausſchweifungen zu dienen und ſich von den Herren Studenten Geſetze vorſchreiben zu laſſen, wie ihm Niemand verdenken wird.“ Nach einer Pauſe fuhr er fort:„Und was das Schlimmſte für uns bei der Sache, Herr Imre ſoll, anſtatt zu ſtudiren, einen Hauptſprecher auf der Aula im Sinne Koſſuth's machen. Ich darf den Gedanken gar nicht weiter verfolgen, ſoll ich nicht außer mir gerathen. Solches am eigenen Stamme zu erleben! Nach ſeinem letzten Briefe hat er vor lauter Politik noch nicht einmal Zeit gehabt, die gewichtigen Empfehlungsbriefe an hochgeſtellte Perſönlichkeiten abzu⸗ geben. Sein Salon iſt die Kneipe und ſein Studium die verrückten Lehren einer hirnverbrannten Demokratie. Dar⸗ um ſoll er zurück und das je eher je lieber.“
Imre war der jüngere Sohn des Grafen Stanislaus, ein Jüngling mit dem edelſten Herzen, aber berauſcht von dem Champagnergeiſte der neueſten Zeit und Maghar vom Scheitel bis zur Sohle.
Stephan ſuchte den Bruder zu entſchuldigen. Der alte Magnat aber ſchüttelte den Kopf.
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