Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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wolltet. Der echte Czikos fühlt ſich ſelbſt über den Juhaz, welches Wort von Juh, das Schaf abzuleiten, den Schaf⸗ hirten, ſowie über den Guilas, abſtammend von Guila, die Rinderheerde, den Rinderhirten, hoch erhaben.

Dieſe gelehrte Auseinanderſetzung über die unter⸗ ſchiedlichen Species der ungariſchen Hirten, die übrigens den jungen Franzoſen wenig zu intereſſiren ſchien, da er während derſelben äquilibriſtiſche Beluſtigungen mit dem geleerten Weinglaſe anſtellte, wurde durch die An⸗ kunft eines alten geiſtlichen Herrn unterbrochen, deſſen Haupt ſchneeweiß war und deſſen Antlitz von unverkennbarer Herzensgüte und Menſchenfreundlichkeit ſprach. Er bat den andern jungen Mann, eine ſtattliche Geſtalt mit an⸗ muthsvollem, geiſtreichem Geſicht, aus welchem zwei wun⸗ derſchöne Augen leuchteten und das von glänzenden Kaſtanienlocken umwogt wurde, ihm auf einige Augen⸗ blicke nach dem Innern des Kloſters zu folgen, und dem geneigten Leſer möge jetzt der Zweck nicht länger verſchwiegen bleiben, welcher überhaupt die drei fremden Gäſte nach dem Martinsberge geführt hatte.

Der bejahrte geiſtliche Herr, welcher den Namen Pater Joſeph führte, war der Taufpathe und einſtige Jugendlehrer des ſo eben erwähnten jungen Mannes, des Sohnes eines ſehr begüterten Kauf und Fabrikherrn in der Nähe von Salzburg. Nachdem Edmund ſeine ka⸗

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