meraliſtiſchen Studien auf der Hochſchule beendet, war er in das Geſchäft ſeines Vaters, des Herrn von der Warren, getreten, da es der Wunſch des letztern, daß Edmund als der einzige Sohn das großartige Eta⸗ bliſſement ſelbſt einmal übernehmen und fortführen ſollte.
Dermalen befand ſich der junge Mann auf der Reiſe nach dem Banat, um ſeine Couſine, die reizende Veronika, welche den Vater unlängſt durch den Tod ver⸗ loren, bei den immer unruhiger werdenden Zeiten aus Neuſatz nach dem friedlichen Salzburg und in den Schooß ſeiner Familie zu geleiten.
Edmund, nachdem er die Stadt Raab erreicht, ver⸗ mochte es nicht übers Herz zu bringen, ſeinem verehrten Taufpathen und Lehrer, den er auf dem unfern gelegenen
Martinsberge wußte, einen Beſuch abzuſtatten und einen Brief ſeines Vaters an denſelben perſönlich abzugeben.
Der ältere Begleiter Edmund's war der Profeſſor der Naturwiſſenſchaften David Cyriakus, ebenfalls ein alter Freund der Familie von der Warren, welcher die Gelegenheit benutzte, unter dem Schutze ſeines jungen Freundes Szegedin zu erreichen, um den Sodagehalt der dortigen Natronſeen, worüber er unlängſt eine ge⸗ lehrte Abhandlung geſchrieben, zu unterſuchen.
Dem zweiten Begleiter, dem jungen Franzoſen Bretan, der ſeit Jahr und Tag in der Handlung des


