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des geſammten Ungarnlandes, das bekanntlich aus zwei⸗ undfünfzig Comitaten beſteht.“
„Was iſt denn das für ein ungeheurer Wald, der ſich dort im Süden tief ins Land hinein erſtreckt?“ fragte der eine der jüngern Männer, deſſen fremdartiger Accent und ungemein eleganter Reiſeanzug den Sohn Galliens nicht verkennen ließ.
„Das iſt der berühmte Bakonywald“ belehrte der ältere Herr,„die Heimat der ungariſchen Räuber und eichelfreſſenden Borſtenthiere. Er beſteht durchweg aus Eichen. Tannen, Fichten, ſowie anderes Nadelholz werden daſelbſt nicht vorgefunden.“
„Ah“ bemerkte der junge Franzoſe,„wo die berühmten Czikos hauſen?“
Das Geſicht des ältern Herrn nahm ob dieſer Worte einen ſehr mißbilligenden Ausdruck an.
„Daß Euch Franzoſen“, tadelte er,„ſo häufig alle Gründlichkeit abgeht. Im Bakony hauſen keine Czikos. Der Czikos, deſſen Name vom ungariſchen Worte Cziko, welches ein Füllen oder junges Pferd bedeutet, abſtammt, der freie Sohn der Steppe, der Roßhirt, würde Euch ein ſehr energiſches Teremtete zu⸗ wettern, ſo Ihr ihn zu den von ihm verachteten Karaſz, die allerdings mit ihrer borſtentragenden Geſellſchaft im Bakony ihr Hauptquartier aufgeſchlagen haben, einpfarren


