Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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welcher der dankbare Sohn die freundlichſte Wohnung im Pfarrhauſe für ihre alten Tage eingeräumt hatte, und der würdige Prediger Hanke, den wir von frü⸗ her her kennen. Er war von ſeiner unfern gelege⸗ nen Pfarrei herbeigeeilt, um ſeinem jungen Freunde und Amtsgenoſſen die herzlichſten Glückwünſche darzu⸗ bringen. Man feierte nämlich den Tag, an welchem vor einem Jahre Ehregott die Berufung als Pfar⸗ rer zu Liebethal erhalten hatte. Die vier Glücklichen konnten ſich nicht ſattſehen an dem prächtigen Abende und der roſenroth übergoſſenen Landſchaft.

Wie hat es Gott, ſprach Ehregott,doch mit uns ſo gut gemeint.

In Mariens Auge glänzte eine Thräne, ein Zeuge ihres ſtillen Glückes, wie ihres Dankes zu Gott. Ehregott trat bewegt zu ſeiner Harmonika, die in grünen Zweigen ſtand, und aus vollem Her⸗ zen ließ er einige Akkorde ertönen, die wie Engel des Friedens durch den himmelvollen Abend dahin⸗ klangen.

Kaum aber war der letzte Akkord friedvoll er⸗ klungen, als wie ein Echo vom Himmel durch die angrenzenden Jasmin⸗ und Schneeballenhecken wun⸗ dervolle Flötentöne vernehmbar wurden und durch die Blüten die Melodie klang

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