Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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Befiehl du deine Wege,

Und was dein Herz nur kränkt,

Der allertreuſten Pflege

Des, Der den Weitkreis lenkt⸗ jenes Liedes, welches Ehregott einſt in ſo ſchwerer Stunde ſeines Lebens mit frommem Gottvertrauen gebetet hatte.

Das iſt Fidelis, rief Ehregott wunderbar er⸗ griffen, ſprang auf, eilte den Tönen nach und kehrte gleich darauf, an der einen Hand den Lord Derby, an der andern eine wunderliebliche junge Frau, zurück. Es war Jenny, welche ſich Fidelis durch Erfüllung ſeines Programms bereits vor Jahr und Tag erobert. Welch ein Wiederſehen! Wer beſchreibt das Glück der Glücklichen! Hier half denn alles nichts; Ehregott mußte nochmals zu ſeiner alten herzlieben Harmonika und mit einem Dankgefühle, wie er nie geſungen in ſeinem Leben, tönte es durch den ſab⸗ bathſtillen Abend:

Wie groß iſt des Allmächtigen Güte! Iſt der ein Menſch, den ſie nicht rührt, Der mit verhärtetem Gemüthe

Den Dank erſtickt, der Ihm gebührt. Ja, Seine Liebe zu ermeſſen,

Sei ewig meine größte Pflicht;

Der Herr hat mein noch nie vergeſſen, Vergiß, mein Herz, auch Seiner nicht! Ende des dritten und letzten Bandes⸗ Prag 1857. Druck von Kath. Gerzabek.

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