Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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Abſtecher nach Tauharawi auch nicht ſcha⸗ den!

Marie hatte bald nach der Heimkehr vom Lande, um nicht ferner dem Neide und der Verfolgung von⸗ ſeiten der Fräuleins Arnheim ausgeſetzt zu ſein, dieſe Familie verlaſſen und war durch Fidelis' Vermittlung in einem ſehr achtbaren und liebenswürdigen Hauſe untergebracht, wo ſie wie ein Glied der Familie be⸗ trachtet und behandelt wurde. Hier verlebte ſie die ſchönen Brautjahre in ungetrübtem Glück, bis ſie Ehregott, der nach zurückgelegtem glänzenden Exa⸗ men Pfarrer auf dem fürſtlichen Gute Liebethal ge⸗ worden, als liebwerthes Weib heimführte nach ſeinem friedlich und freundlich gelegenen Pfarrhauſe. Der Tod ihrer guten Mutter war die einzige Trauerwolke, die in dieſer Zeit über ſie dahinzog.

Es war ein wunderſchöner Frühlingsabend; die Sonne dem Untergange nah. Im goldnen Grün ruhte der Pfarrgarten von Liebethal; ſowie die Je⸗ längerjelieber⸗Laube am Ende desſelben, von wo man eine erquickende Ausſicht auf die reiche Landſchaft rings umher genoß. In der geräumigen Laube aber ſaßen vier glückliche Menſchen, von denen zwei ſich tiefbewegt die Hand gereicht. Es waren Ehre⸗ gott und ſeine Marie, ſowie die Mutter Ehregott's,

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