Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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und war ein ordentlicher und geſetzter Mann gewor⸗ den. Durch die Unterſtützung vonſeiten Hornickel's war es ihm möglich geworden, ſein Geſchäft zu er⸗ weitern und ſich einen Gehilfen zu halten, ſo daß ihm bloß die wundärztliche Praris verblieb. Er be⸗ ſorgte dieſe mit ſolcher Gewiſſenhaſtigkeit, daß er nach Doktor Rattenſpazer's Ableben die nicht unehren⸗ volle Stelle eines ſtädtiſchen Gerichtswundarztes er⸗ hielt. Auch mit ſeinem frühern Gegner Greifenhahn hatte er ſich mit der Zeit vollkommen ausgeſöhnt, indem er aus Dankbarkeit für das früher genoſſene Gute die kinderreiche Familie des Kellerwirths völlig unentgeltlich behandelte und ſelbſt die verwendeten Blutegel, Senf⸗ und ſpaniſchen Fliegenpflaſter nicht bezahlt nahm.

Wenn daher die Bürger von Kirchberg beim friedlichen Bierkruge beiſammen ſaßen, hörte man oft die Wotte:Was nicht aus dem Menſchen werden kann! Man betrachte den Hornickel von früher und jetzt und den alten Strichelius und den neuen. Die Fahrt nach dem Morgenlande hat an beiden wahre Wunder gethan.

Fand ſich darum ein Thunichtgut unter den Be⸗ wohnern von Kirchberg, pflegten ſie die zum Sprich⸗ wort gewordenen Worte zu ſagen:Dem könnteein

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