Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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So war denn der Landaufenthalt unwiderruflich beſchloſſen.

Je ſchwerer aber dieſe Luftveränderung die bei⸗ den Fräuleins berührte, mit umſo größerer Freude ward die Nachricht davon von Marien und Ehre⸗ gott begrüßt.

Marien fiel eine wahre Felſenlaſt vom Herzen bei dem Gedanken, daß ſie nun den Huldigungen des Grafen, die ihr ſo unendliches Herzeleid verur⸗ ſachten, entrückt werden ſollte. Innig dankte ihr frommes Herz Gott für dieſe Gnade. Auch freute ſie ſich wie ein Kind auf das Leben auf dem Lande, auf die Einſamkeit, auf des Waldes Rauſchen, auf die Sonnenuntergänge, auf die ländlichen Bewohner. Es en das ihr ja alles wohlvertraute Dinge, an welche ſich ihre ſchönſten Jugenderinnerungen knüpften.

Auch Ehregott that einen ordentlichen Luftſprung, als er die Kunde erhielt, daß es über Hals und Kopf aufs Land gehen ſolle.

Das iſt doch einmal ein geſcheidter Einfall von Arnheims, ſprach er für ſich,ich begreife nicht, warum ſie nicht längſt darauf gekommen ſind. Es iſt ja eine wahre Sünde, die ſchönen Monate hier in der lärmenden, ſtaubigen Reſidenz zu verbringen, wäh⸗