Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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Am Ende heiratet er die Marie, man hat Beiſpiele, ſprach der Bankier.

Wo denkſt Du hin, entgegnete die Gattin, vorm Jahre hat er's mit einer Goldſchmieds⸗ tochter ebenſo getrieben. Die einfältigen Eltern träumten ſchon von einem gräflichen Schwieger⸗ ſohne. Ich bin daher dafür, daß wir hier eine Aen⸗ derung treffen. Die ganze Stadt iſt voll, daß der Graf lediglich wegen der Geſellſchafterin unſer Haus beſucht, nun, und zum bloßen Rendezovus für eine gräf⸗ liche Liebſchaft halt' ich unſere Salons doch für zu gut.

Du haſt recht, Jeannette, aber ich ſehe hier keinen Ausweg

Marie muß aus dem Hauſe.

Ja, wo ſoll das arme Kind hin?

Iſt ihre Sache.

Es wäre mir aber wahrhaft ſchmerzlich, wenn der Graf plötzlich wegbliebe. Ich habe große Rück⸗ ſicht gegen ihn zu nehmen. Er iſt nicht abgeneigt, mit einem bedeutenden Kapital an unſerem Ge⸗ ſchäfte ſich zu betheiligen.

Dieſer Skandal kann aber nicht länger fort⸗ gehen, unſere Töchter werden wegen einer Griſette auf das Empfindlichſte kompromittirt.

Hm, hin, eine fatale Geſchichte, meinte Arn⸗ 1857 XIX. König v. Tauharawi. II. 2