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zog er, wenn es die Gelegenheit mit ſich brachte, rückſichtslos zu Felde. Da die Ehrfurcht für das Hei⸗ lige ſein Schwert und die Wahrheit ſein Schild war, ging er auch ſtets ſiegreich aus dergleichen Kämpfen hervor. Selbſt den Grafen Alphons, der ſich aus Blaſirtheit gleichfalls oft in Spöttereien gegen die Religion geſiel, wies er auf eine Art zurecht, daß der Graf es für klüger hielt, es auf keine weitere Disputation mit dem Gottesmanne ankommen zu laſſen.
Wie ein von dem Frühlingsregen bethautes Veilchen erquickte ſich Marie jedesmal an den Re⸗ den des Ehregott, ſobald ihr Gelegenheit ward, dergleichen anzuhören. Ihr von tauſend Nadelſtichen des Schweſternpaars gepeinigtes Herz athmete freier, wenn ſie ihre eigene innerſte Ueberzeugung von frem⸗ dem Munde ſo ſiegreich vertheidigen hörte. Ehregott war ihr Heiliger, ihr Troſt, ihr Licht und darum auch ihre— Liebe, doch glimmte letztere nur als ſtill beſeligender Funken in ihrem tieſſten Herzen. Kein Wort, kein Blick verrieth dieſes ſelige Geheimniß, und dieſe Liebe war es denn auch, die ſie aufrecht erhielt, all die Unbill des Schweſternpaars in chriſt⸗ licher Ergebung zu tragen.
In Ehregott's Herzen hatte ſich gleich beim


