Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

183

dem Tiſche in der Mitte, wo er einen Zahnbrecher ergriff. Mit Grauſen bemerkte Hornickel dieſes Be⸗ ginnen. Was beabſichtigt der Menſch? frug er ſehr aufgeregt.

Muß'raus, muß raus, rief Moritz geſchäfts⸗ eifrig, und kehrte, ein gräßliches Inſtrument in der Hand, zu Hornickel zurück.

Was ſoll raus, rief dieſer und trat mit⸗ ſammt dem Drehſeſſel eine rückgängige Bewegung an.

Der falſche Zahn, der falſche Zahn, fuhr der Mohr fort, der in ſeinem Geſchäftseifer immer hab⸗ gieriger nach dem angeblichen falſchen Zahne wurde. Fidelis, welcher befürchtete, daß, wenn Moritz in ſei⸗ ner Komödie weiter gehe, Hornickel ganz abſpringen möchte, wo dann alle zeitherigen Bemühungen ver⸗ geblich geweſen wären, trat vermittelnd dazwiſchen.

Damit er von Hornickel ſofort verſtanden würde, be⸗ diente er ſich der deutſchen Sprache und ſagte:Da es ſich nur um einen falſchen Zahn handelt, will die Geſandtſchaft ausnahmsweiſe einmal von der Regel abſehen; es genüge, daß unſer künftiger Beherrſcher von der Ueberzeugung durchdrungen werde, wie ſtreng die Bewohner von Tauharawi darauf halten, daß nichts falſches an ihrem Kahameda, nicht falſches