182
leidigt, welcher ſich auf ſein Gebiß nicht wenig zu⸗ gute that.
„Der gute Mann,“ ſprach e„irrt ſich gewal⸗ tig, wenn er ſo was denkt.
„Daher iſt es eben unerläßlich, daß Hoheit nochmals das Maul, wollte ſagen, den Mund iü⸗ machen,“ verſetzte Strichelius.
Zu gleicher Zeit ergriff er von neuem das icht, umzu leuchten. Hornickel öffnete und Moritz nahm eine noch genauere Unterſuchung vor. Dießmal begnügte er ſich nicht mit der bloßen Okularinſpektion, ſondern nahm einen Finger der rechten Hand zu Hilfe, mit welchem er ziemlich ungenirt und hardiös an Hor⸗ nickel's beißendem Mauerwerke herumarbeitete. Letz⸗ terer war in Verzweiflung. Der Mohr, in ſeiner Gewiſſenhaftigkeit, hatte an einigen Stellen mit dem Nagel das zu weit herabgewachſene Zahnfleiſch abge⸗ ſchabt, was für Inhaber desſelben keineswegs von angenehmen Empfindungen begleitet war Wenn es Hornickel'n nicht um einen Königsthron zu thun ge⸗ weſen, hätte er entſchieden zugebiſſen, auf die Gefahr hin, daß ihm der unterſuchende Finger in der Kehle ſtecken geblieben
Endlich ſchien der Mohr ſeiner Sache vollkom⸗ men gewiß. Er nickte mit dem Kopfe und eilte nach


