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Die Stimmung der vom Grabe heimkehrenden Frauen war eine recht trübe, wie freundlich und liebevoll auch der himmliſche Vater ringsum zu ihnen ſprach. Es war der letzte Abend, daß Marie im Hauſe der Heimat weilte. Morgen ſollte ſie fort hinaus in die fremde Welt. Es ward ihr recht ſchwer und gleichwohl war es der Weg, welchen die Noth⸗ wendigkeit unnachſichtlich vorſchrieb. Vater Gutmann, durch wiederholte Mißernten und andere unver⸗ ſchuldete Unglücksfälle bei aller Thätigkeit und Spar⸗ ſamkeit in ſeinen Vermögensverhältniſſen ſehr zurück⸗ gekommen, hatte den Seinigen kein Vermögen hin⸗ terlaſſen können. Den beiden Frauen blieb darum jetzt nichts übrig, als ſich durch weibliche Arbeit ihren Unterhalt zu verdienen. Das ging eine Zeit⸗ lang, aber das kleine Dörfchen, wo ſie wohnten, war ſo arm, daß es bald an Arbeit fehlte. Was beginnen? Da war es wieder jener edle Mann, den wir bereits im erſten Bande dieſer Geſchichte haben kennengelernt und welcher auch dem Ehregott die Hauslehrerſtelle verſchaffte, der hier ebenfalls half.
Prediger Hanke war ein Freund des ſeligen Gutmann geweſen. Ein ſeltſamer Zufall, oder, wir wollen chriſtlich reden, die Vorſehung hatte es ge⸗ wollt, daß in derſelben Familie Arnheim noch eine


