Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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Schwarm noch immer ſtechluſtig ihn umſummte. Das war mehr, als ein Menſchzuertragen vermag. Der Ge⸗ weinigte fuhr wieder empor, griff in der Verzweiflung nach dem Stiefelknecht, und es begann ein ebenſo charakteriſtiſcher, wie origineller Kampf: Hornickel war kein Menſch mehr und ſchonte nicht mehr. Je mehr er Stiche bekam, deſto wüthiger ward er. Nach längerem Kampfe hatte er drei ſchwarze Brummer er⸗ legt, die zerſchmettert auf dem Waſſer ſchwammen. Daß bei ſo ſchwerem Gefecht Hornickel alle nur mög⸗ lichen Stellen ſeines Körpers dem von oben herab⸗ ſchauenden Beobachter preisgab, wird man bei den unter⸗ ſchiedlichen Stellungen und Schwenkungen, dem Nei⸗ gen, Beugen, Hin⸗ und Widerfahren, bald wieder zur Abkühlung ins Waſſer Plumpen, nicht unwahrſchein⸗ lich finden.

Als Bachmann daher die Ratte entdeckte, erſchrack er dermaßen, daß ſeine Füße den nöthigen Haltepunkt verloren und abrutſchten. Um nicht jählings in die Tiefe und bei dem abſchüſſigen Ufer ins Waſſer zu fallen, klammerte ſich der Gymnaſiaſt mit Todesver⸗ achtung an die Brettergarnitur, die rings um das Dach des Badehäuschens lief. Leider war dieſes Holzwerk nicht feſt genug, den ziemlich ſchweren Gym⸗ naſiaſten zu tragen. Sie brach. Hornickel, in ſei⸗