Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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war in ſolches nicht ohne große Schwierigkeit eine Oeffnung zu bohren. Der unternehmende Gymnaſiaſt vollbrachte dieſes Kunſtſtück eines ſchönen Abends. Er bohrte ſo lange, bis die Oeffnung groß genug war, um als Lorgnette zu dienen und um eine Hum⸗ mel durchzulaſſen.

Der große Tag, wo der badende Hornickel mit den ſchwarzen Brummern attakirt werden ſollte, war erſchienen. Bachmann mit ſeiner Hummel⸗ ſchachtel lag wie ein Strauchdieb hinterm Gebüſch, das in nächſter Nähe des Badehauſes üppig empor⸗ wucherte, und lauerte, ob der Hornickel bald erſchei⸗ nen werde. Er kannte Tag und Stunde, wann dieſer zu baden pflegte. Endlich wurden Fußtritte vernehmbar. Hornickel erſchien. Er ſchaute ſich rings⸗ um, ob etwa Leute in der Nähe, denn er liebte es nicht, wenn er ins Bad ging, ſich beobachtet zu ſehen. Sorgſam ſchloß er die Badethüre auf. Noch ſorgſa⸗ mer verſchloß er ſie hinter ſich. Bachmann, im grü⸗ nen Verſteck, wartete jetzt, bis er glaubte, daß ſich Hornickel in vollkommen adamitiſchem Zuſtande be⸗ finde. Leiſe und vorſichtig kroch er hervor und be⸗ werkſtelligte glücklich die Beſteigung des Badehauſes; Hornickel, der bereits, ein zweiter Neptun, im Waſ⸗ ſer plätſcherte, hatte von der Auflletterei keine