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zur Kenntnißnahme der Ratte gekommen. Der Her⸗ gang war folgender:
In den Sommermonaten badete der Wucherer von Zeit zu Zeit in einem der abgeſperrten Stadt⸗ bäder, die ſämmtlich von Häuschen umgeben waren, ſo daß die profanen Blicke der Außenwelt nicht in das Innere der Heiligthümer zu dringen vermochten. Bachmann, noch Gymnaſiaſt, hatte ſich immer ſchon vorgenommen, Hornickel'n, von dem er täglich Gele⸗ genheit hatte, neue Schändlichkeiten zu hören, einen Poſſen zu ſpielen. Er wollte nämlich, wenn Hornik⸗ tel im Bade, da er wufßte, daß der Wucherer vor keinem Thiere größere Averſion hatte, als vor einer Hummel, deren Geſumm ihm unerträglich war, eine Abtheilung dieſer ſchwarzen Prinzen in den Bade⸗ raum gelangen laſſen. Jetzt entſtand aber die Frage: wie dieſen Plan ins Werk zu führen, da Hornickel aus bekannten Gründen(beim Baden legte er die Flanelljacke ab) das Badehaus auf das ſorgfältigſte zu verſchließen pflegte? Bachmann hatte letzteres wiederholt von allen Seiten rekognoszirt und war endlich ſo glücklich geweſen, eine Stelle ausfindig zu machen, vermittelſt welcher, bei ſeiner Kletterfertigkeit, er auf das Dach des Häusleins gelangen konnte. Dieſes Dach beſtand aus einfachen Brettern und


