Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

209

Ahnung und gab ſich ganz dem wohlthuenden Gefühle hin, vollkommen unbelauſcht zu ſein. Er gefiel ſich in den merkwürdigſten Stellungen, die oft mit den Geſetzen der Aeſthetik nicht in gehörigen Einklang zu bringen waren. Bald lag er rudernd auf dem Rücken, die Beine wie ein paar Schornſteine empor⸗ geſtreckt, bald kühlte er ſeinen umfangreichen Wanſt in der Flut. Bachmann, der durch ſein Bohrloch wie aus dem Himmel herabſchaute, amüſirte ſich be⸗ ſtens an den grotesken Kapriolen des badenden Hornickel. Doch wie unterſchiedliche Schwenkungen der Badende auch vornahm, das hinteraſiatiſche Fa⸗ milienwappen, die ſchwarze Ratte, ſtack immer noch zu tief unter Waſſer, als daß ſie der Beobachter hätte anſichtig werden können.

Hornickel lag eben in allerhöchſtem Wohlbeha⸗ gen auf dem Rücken und hatte ſeine beiden Beine wieder wie Sterngucker in die Höhe geſtreckt, als Bachmann den erſten Brummer durchs Loch ſpazie⸗ ren ließ, der glücklich hinein, in dem nicht zu gro⸗ ßen Baderaume ſich ſofort durch energiſches Gebrumme bemerklich machte und die Aufmerkſamkeit Hornickel's augenblicklich in Anſpruch nahm. Die eingedrun⸗ gene Hummel vernehmen und die Beine, wie die Schnecke die Hörner, einzichen, war das Werk 1857. XVII. König v. Tauharawi. I. 4