Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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dieſe dreißig Thaler, eine Weile nachhalten, und daß ich für geraume Zeit Ruhe habe.

Das ſteht bei den Göttern, guter Hornickel. Guten Morgen!

Mit dieſen etwas theatraliſch geſprochenen Wor⸗ ten verbeugte ſich Strichelius und ging mit Anſtand ab. Hornickel fuhr aber wie ein angeſchoſſener Eber empor.

Nein, ſchrie er, verzweifelnd auf⸗ und ablau⸗ fend,das iſt kein Menſch, das iſt der Satan in höchſt eigener Perſon! Unglückſelige Holzauktion, die mir nie hätte in den Sinn kommen ſollen. Elendes Fieber! O, Ratte, Ratte, die alt mit mir geworden, ohne daß ein Menſch eine Ahnung gehabt und nun dieſem Strichelius, dieſem Belial, dieſem Blutegel⸗ general zur Beute fallen muß! Es iſt nur ein Glück, daß Rattenſpazer nicht auch darum weiß, dann wär'ich ein Seitenſtück des Mannes, ich glaube, er hieß Laokvon, der von zwei Schlangen umgebracht wurde.

Dieſe Pumpſzenen zwiſchen Hornickel'n und dem Barbier wiederholten ſich, nachdem Letzterer mit den dreißig Thalern die erſte Breſche geſchoſſen, ziemlich oft. Hier kam es nun ſtets auf die Laune des Stri⸗ chelius an, ob er den Wucherer, außer daß er ihn pekuniär anzapfte, auch noch ärgern wollte. Hatte