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fiel er erſchöpft in den Armſtuhl, während Striche⸗ lius mit freundlicher Ruhe den Vorſchuß einſtrich. Als der Barbier mit Geldeinſtreichen fertig, winkte Hornickel, daß er ſich entfernen ſolle.
Strichelius fand es aber zweckdienlich, zuvor noch eine kleine Anrede, die den Wucherer vollends zur Verzweiflung brachte, zu halten.
„Guter Hornickel,“ ſprach er,„wann ich dieſes kleine Darlehn zurückerſtatten werde, weiß ich zur
Stunde noch nicht; doch wollt' ich mir die Bemer⸗
kung erlauben, daß, ſobald ich mich wieder in jener Lage befinde, in welche, nach Eurer eigenen Anſicht, der edelſte Menſch gerathen kann, Ihr künftig eine weniger widerhaarige Poſition einnehmet. Bedenkt, daß meine Zeit edel iſt. Ich kann bei künftigen Fäl⸗ len nicht jeden Thaler einzeln herausdisputiren. Die Zahlung muß prompt geſchehen, die Sache bald ab⸗ gemacht ſein. Auch das ſauertöpfiſche Geſicht, das Ihr heut' in unterſchiedlichen Variativnen und Gradativ⸗ nen herausgeſteckt habt, muß ich mir höflichſt ver⸗ bitten. Einen freundlichen Geber will nicht bloß der Himmel, den will auch ich.“
Hornickel wand ſich, als ob er Kolik habe, auf ſeinem Armſtuhle.
„Ich hoffe,“ krächzte er,„daß dieſes Blutgeld,


