Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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bus ſein, der dieſe koſtbare Ratte entdeckt. Geſeg⸗ nete Holzauktion! mag die halbe Klafter zum Teu⸗ fel ſein, die der elende Wucherer auch mir nicht gönnte. Fiebergeſegnete Bewußtloſigkeit, was verdank ich Dir! Warte, Schlingel, Du ſollſt mir meine halbe Klafter theuer bezahlen.— Aber jetzt muß ich vor allen Dingen darauf bedacht ſein, daß der Kerl nicht draufgeht. Was hälfe mir am todten Hornickel die Ratte? Alſo heraus, muntre Jungen, verſucht ein⸗ mal, wie das Blut Euresgleichen ſchmeckt. Beißt, Rackers, ich gönne Euch das Traktement. So, nicht wähleriſch.“

Unter dieſem Selbſtgeſpräch hatte Strichelius mit geübter Hand die ganze Rückwand des Kranken mit Blutegeln behangen.

„Genirt Euch nicht,“ fuhr er, die Blutegel er⸗ munternd, fort,„immer fort geſoffen, damit Euer Herr Prinzipal nicht in die Wicken geht.“

Aus dieſen und folgenden Selbſtgeſprächen des Barbiers erſehen wir ſattſam, daß er willens war, aus dem Geheimniſſe des Wucherers möglichſten Nuz⸗ zen zu ziehen. Hier mußte ihm nun vor allem daran gelegen ſein, daß außer ihm niemand von dem ſchwarzen Ungethüm Kenntniß erhielt. Strichelius benutzte daher die Zeit, während ſich die Blutegel