Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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im hornickel'ſchen Blute berauſchten, ſein Talent als Schneider(Nadel und Zwirn führte er ſtets bei ſich) zu bewähren.

Mit einer Virtuoſität und Kunſt, gegen welche ſich die Konſtruktion der zeitherigen Flanelljacke ver⸗ ſtecken mußte, wußte er die Stätte, wo ſich die Ratte gelagert, ſo zweckmäßig durch Flanell zu vernähen und durch Bänder zu befeſtigen, daß der im Fieber⸗ traum ſchnarchende Hornickel nicht ahnte, wie ſein Ge⸗ heimniß durch die kunſterfahrne Hand des Striche⸗ lius jetzt weit beſſer verwahrt werde als früher.

Die Blutegelſchar hatte ſich an Hornickel'n zu kleinen wiener Würſtleins angeſoffen und fielen einer nach dem andern geſättigt ab. Der Kranke, nachdem er ſich einer ziemlichen Quantität ſeines dicken Blutes entledigt, ſchien ſich wohler zu befinden. Das Schnar⸗ chen tönte geſünder.

Strichelius blickte nicht ohne Wohlgefallen auf ſein Werk. Er war mit ſeiner kleinen Schar zufrie⸗ den und ſprach mit Mephiſtopheles:

Er ſchläft. So recht, ihr zarten Jungen, Ihr habt ihn treulich eingeſungen.“

Lange hat man den Philipp Strichelius einen Kran⸗ ken nicht mit größerer Sorgfalt behandeln ſehen, als es mit dem fibrirenden Apollonius Hornickel der Fall