Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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Der Teufel ſoll dieſem Kerl die Laterne hal⸗ ten! rief er, die Flöte in der Luft ſchwingend, dieſes Scheuſal muß eremplariſch beſtraft werden, oder ich will nicht Fidelis heißen. Dieß iſt ſchon immer mein Sehnen und Verlangen geweſen, ſo eine Wucherſeele durch ein ſiebenfaches Fegefener zu jagen; aber mit Humor muß es geſchehen Doch fuhr er fort, nachdem er durch einen kräftigen Schluck ſeinen Aerger hinuntergeſpültwie konntet Ihr Euer kleines Vermögen der Verwaltung eines offen⸗ baren Schuftes anvertrauen?

Der Wucherer ſtand bei dem Tode meines Vaters, gab Ehregott zur Antwort,noch nicht in ſo üblem Rufe, als ſpäter. Die vormundſchaftliche Behörde glaubte gerade in ihm den rechten Mann gefunden zu haben.

Ein liebenswürdiger Vormund! hohnlachte Fidelis,eine arme Witwe und einen guten Sohn um ihre letzten paar Thaler zu bringen! Iſt es denn möglich? Laufen wirklich ſolche moraliſche Krüppel und Auswüchſc in Menſchengeſtalt umher? Muß ſich nicht die Sonne ſchämen, ſolche Schandgeſellen zu beſcheinen?

Nachdem Ehregott mit ſeiner Lebens⸗ und Leidens⸗ geſchichte zu Ende, reichte ihm Fidelis theilnehmend