Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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Sowie ſich der Flötenſpieler bemerkt ſah, war er mit einem Satze von der Laube auf dem Erdbo⸗ den angelangt, und dem Ehregott treuherzig die Hand reichend, ſprach er:Danke für das ſchöne Lied, das mußt Du mir lernen, hörſt Du!

O, gern, ſtammelte Chregott, noch ganz ver⸗ wundert ob der ſeltſamen Erſcheinung:das Lied hat noch viele Verſe.

Das iſt ſchön, ſprach der Flötenſpieler und faßte den ſchüchternen Ehregott mit gewinnender Freundlichkeit unter den Arm.Aber Du biſt trau⸗ rig, fuhr er, ihm in die Augen ſchauend, fort,und Du biſt fromm; zwei Eigenſchaften, die für mich ungemeine Anziehungskraft haben. Ich will Dir einen Vorſchlag machen: wir wollen Freunde ſein. Willſt Du?

Sie ſind zu gütig!

Was da! Sie! Nannteſt Du vorher in dem ſchönen Liede den lieben Gott nicht auch Du? bin ich armer Erdenwurm was beſſres?

Je nun, lächelte Ehregottmag es drrum ſein, alſo Du! Er ſchlug mit der Hand in die dargebotene Rechte des ſchönen Flötenſpielers. Und Dein Name? fuhr der junge Fremdling ort.