Teil eines Werkes 
2. Theil (1838)
Entstehung
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zum blauen Auguſthimmel. Alle Officiere und Ge⸗ meine hatten heut doppelten Sold, jeder Soldat dop⸗ pelten Fleiſchantheil erhalten, und vom Koͤnige von Sachſen waren hundert Eimer Wein geſpendet worden.

Aehnliche Gaſtereien fanden an vielen andern Or⸗ ten ſtatt; uͤberall toͤnte Jubel, und ſelbſt die von der Kriegslaſt hart bedraͤngten Einwohner ſchienen ihre Drangſale fuͤr den Augenblick zu vergeſſen. Unter fortwahrendem Kanonendonner wurden dem Helden des Tages von den begeiſterten Kriegern unzaͤhlige Le⸗ behochs gerufen; dieſer ſelbſt aber ſaß bereits lange wie⸗ der im einſamen Cabinet, alle Mittel und Wege uͤber⸗ ſinnend, ob mit dem gefuͤrchteten Oeſtreich keine Aus⸗ ſoͤhnung zu bewirken ſei, und fuͤr den Fall des wahr⸗ ſcheinlichen Uebertritts dieſer Macht zu den Verbuͤnde⸗ ten die erforderlichen Vertheidigungsmaaßregeln an⸗ ordnend.

Erſt Abends acht Uhr, als die Dunkelheit herein⸗ gebrochen war, fuhr Napoleon zu einem feſtlichen Male in's koͤnigliche Schloß. Gegen neun Uhr erhob ſich von Neuem der Donner der Geſchutze, als die Ge⸗ ſundheit des Kaiſers, der Kaiſerin und des Koͤnigs von Rom getrunken wurde und zugleich rauſchten hunderte von Raketen empor, das prachtvolle Feuerwerk eroͤff⸗