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nend, das dem koͤniglichen Schloſſe gbgenuͤber auf der Elbbruͤcke abgebrannt wurde. Napopon war an Fried⸗ rich Auguſts Seite auf den Balkon des Schloſſes ge⸗ treten; immer üppiger quollen die Brillantkugeln uͤber die Zinnen der Koͤnigſtadt empor und zahlloſe Schwaͤr⸗ merboukets rauſchten und knatterten wie goldne Bie⸗ nenſchwaͤrme durch die Nacht. Der ganze Elbſtrom zur Rechten und Linken war mit Leuchtkugeln, welche von mehren, an den Ufern poſtirten Regimentern der jungen Garde aus Flinten geſchoſſen wurden, gleich⸗ ſam uͤberſat. Weiter unterhalb unterhielten andre Regimenter ein lebhaftes Heckfeuer und in tiefen ge⸗ waltigen Bafßtoͤnen donnerten die Kanonen vom Zwin⸗ gerwalle gleichſam den Takt zu dem prachtvollen Schauſpiele. Ein milder Abendhimmel erhoͤhte die zauberhafte Wirkung. Da trat mit Einemmal in weißem Brillantfeuer
ein gigantiſches N aus der Nacht hervor; ein tauſend⸗
und abertauſendſtimmiges Vive lempéreur uͤbertoͤnte den Donner der Kanonen und wie ein Vulkanaus⸗ bruch rauſchten zehntauſend Raketen zu den Sternen, das ganze Elbthal in magiſcher Beleuchtung verklaͤ⸗ rend. Aber das hohe Kaiſerbild dort auf dem Schloß⸗ balcone, dem dieſes Vergoͤtterungsſchauſpiel galt,


