Teil eines Werkes 
2. Theil (1838)
Entstehung
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allemal ſeine alte Artillerieuniform an, in die er gro⸗ ßes Vertrauen ſetzt, weil ihm darin nie ein Ungluͤck begegnet iſt. Er ſteigt bei den Batterieen jedesmal ab, und hat wirklich das Gluck gehabt, daß weder er, noch ſeine Pferde im Geringſten verletzt worden ſind. Uebri⸗ gens iſt er eben ſo beſcheiden als unterrichtet.

Unſern guten Duͤrosnel kennt Ihr, ſprach Ruffus weiter, ſein menſchenfreundliches Betragen hat ihm die Liebe aller Sachſen erworben. Weniger iſt dies der Fall mit dem Grafen von Lobau, gleichfalls Adju⸗ tant, dem man aber Stolz und Hoffarth gleich anſieht. Seht wie er dort neben Oberſt Bernard, welcher als tuͤchtiger Ingenieur die Befeſtigung Dresdens geleitet hat, ubermuͤthig auf ſeinem Rappen ſitzt. Seit Soult nach Spanien, iſt er General⸗Commandant der Gar⸗ den geworden. Unmittelbar dahinter reitet der finſtre Corbineau. Auch zwei polniſche Generale befinden ſich als Adjutanten in der Suite des Kaiſers.

Von dieſen Adjutanten haben täglich zwei den

Dienſt. Dieſe muͤſſen Tag und Nacht im Vorzim⸗ mer Napoleons ſein. Sie melden jeden, der zum Kaiſer gerufen wird oder Zutritt begehrt, wenn er

nicht vermoͤge ſeines Ranges im Hauptquartiere das

Recht hat einzutreten durch dreimaliges Klopfen