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gewaͤhlt. Wer ſich vorzuͤglich brauchbar von ihnen zeigt, hat Ausſicht ſchon als Ordonnanzofficier den Rang eines Chef d'Escadron zu erlangen und als⸗ dann gleich Oberſter oder Adjutant des Kaiſers zu werden. Ihre Anzahl iſt eigentlich auf Zwolf be⸗ ſtimmt; allein ſie ſind nicht ganz vollſtaͤndig. Ein Sohn von Lauriſton und ein Neffe von Deſſair befin⸗ det ſich unter ihnen. Der erſte Ordonnanzofficier heißt Gourgaud, wegen ſeiner ausgezeichneten Faͤhig⸗ keiten ein beſonderer Liebling des Kaiſers.
Dort ſieht man auch, fuhr Ruffus nach einiger Zeit fort, faſt ſammtliche Adjutanten des Kaiſers, lau⸗ ter erfahrne Generale. Dort der ſchoͤne Mann, der neben Duͤrosnel reitet, iſt Flahaut, welchen Napoleon im Fruͤhjahr an unſern Koͤnig ſchickte. Gleich dahin⸗ ter reitet der wackre Druot, wird als Artilleriſt bei den Gefechten immer zu den wichtigſten Aufſtellungen des Geſchuͤtzes gebraucht. Eine hoͤchſt ſeltſame Erſcheinung bei dieſem General iſt, daß er ſeine Lieblingslectuͤre, die Bibel ſtets mit ſich fuͤhrt und daraus gar kein Ge⸗ heimniß macht. Vielleicht iſt es ein kleiner Hang zur Froͤmmelei und zum Aberglauben; denn da ihn der Kaiſer, vermoͤge ſeines Berufs, immer auf die waͤrm⸗ ſten Stellen ſendet, ſo zieht der General bei Gefechten


