Teil eines Werkes 
2. Theil (1838)
Entstehung
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erkundigte ſich Claͤrchen, in den himmelblauen Unifor⸗ men mit reicher Silberſtickerei und den ſchwarzen Fe⸗ derhuͤten? Das ſind die kaiſerlichen Ordonnanzofficiere, ant⸗ wortete der Bruder, meiſtentheils Soͤhne von Geſand⸗ ten, Generalen, Senatoren, zeichnen ſich ſaͤmmtlich durch Bildung, Erziehung und ein angenehmes Aeu⸗ ßere aus. Sie ſind die tuchtigſten Reiter und reiten in der Regel die ſchonſten Pferde. Ihr Dienſt iſt eben ſo beſchwerlich als ehrenvoll. Gewoͤhnlich haben nur zwei den Dienſt, bei Gefechten aber ſind ſie alle zugegen. Un officier deordonnancel ruft Napoleon oft, und der, an welchem die Reihe, eilt nun mit ſei⸗ nen Aufträgen an irgend einen Marſchall oder Gene⸗ ral, waͤhrenddem der Folgende ſich dem Kaiſer moͤglichſt naͤhert oder ſich auf's Pferd ſchwingt, um beim nach⸗ ſten Rufe davon zu eilen. Oft werden ſie auf laͤngere Zeit mit Befehlen an einen Corpscommandanten als Couriere geſchickt und bleiben ſo lange daſelbſt, bis ein entſcheidendes Treffen vorgefallen iſt, worauf ſie zu Napoleon zuruͤckkehren und muͤndlich oder ſchriftlich Rapport abſtatten. Oft werden ſie auch bei Recog⸗ noscirungen oder Aufnahmen von Gegenden gebraucht. Die meiſten ſind aus dem Artillerie⸗ und Geniecorps