Teil eines Werkes 
2. Theil (1838)
Entstehung
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Berthier thut das Seine, um Ordnung zu erhalten, ſcheint aber nicht groß unterſtuͤtzt zu werden. Fuͤr das

Hausweſen des Prinzen wird allemal ein beſonderes

Quartier gewählt, wenn auch er fuͤr ſeine Perſon beim Kaiſer wohnt. Die Zahl ſeiner Officiere, unter de⸗ nen ſich viele Polen befinden, iſt ſtarker als die Adju⸗ tanten des Kaiſers, doch immer groͤßtentheils verſendet. Als beſonderes Vorrecht hat ihm Napoleon eine eige⸗ ne Wache von Eingebornen des Fuͤrſtenthums Neuf⸗ ſchatel zugeſtanden, die ſich durch ihren ſchlechten Ge⸗ ſchmack in der Kleidung auszeichnen. Die Infanterie traͤgt erebsbutterfarbene Jacken mit rothen Aufſchlaä⸗ gen. Ueberhaupt ſcheint der alte Herr das Sonderbare und Auffallende im Aeußern zu lieben. Seine Officiere

tragen zur geſchmackloſen Auszeichnung fortwaͤhrend

ſcharlachrothe Unterkleider. Berthier wird wegen ſei⸗ ner Aehnlichkeit mit der Geſtalt Napoleons, beſonders im Wagen, oft fur den Kaiſer gehalten. Raſch in Allem, reitet er auch lebhaft, hat gute Pferde und iſt ſeiner Stelle als Grand veneur entſprechend, ein leiden⸗ ſchaftlicher Liebhaber der Jagd, ſo daß er, wenn zuweilen eine alte Kraͤhe uͤber ihm wegfliegt, ſelbſt im Galopp die Zugel fallen läßt und ſich geberdet, als wolle er ſie herunterſchießen. Trotz ſeines Eifers und lebendigen